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Jeder ist eingeladen mitzuhelfen.

Die Nachrichten über die Zerstörungen und das unendliche Leid des schweren Seebebens vor der Insel Sumatra, das die Küsten des indischen Ozeans heimsuchte, gingen um die Welt und ließen niemanden unbeeindruckt. In der Neujahrsansprache am 31. 12. 2004 nahm der damalige Bundeskanzler Gerhard Schröder Bezug auf dieses schreckliche Ereignis des 26.12.2004. Er rief die Bürger unseres Landes zu Solidarität und Hilfe auf. Er bat um Partnerschaften mit Institutionen in den betroffenen Ländern.

Die Kindertageseinrichtungen der Ev. Gesamtkirchen-
gemeinde  und im Kirchenbezirk Ludwigsburg übernahmen eine Partnerschaft zu Kindergärten in Weligama/Sri Lanka auf, mit dem Ziel nachhaltige Hilfe zu leisten und eine Brücke zwischen den Kulturen zu bauen.

Die Kindergärten in Weligama sind wieder aufgebaut. Der Jahrzehnte dauernde Bürgerkrieg ist seit 2009 beendet. Der Tourismus kehrt zurück nach Sri Lanka. Gründe anzunehmen, dass unsere Hilfe nicht mehr notwendig ist.

Doch die Kinder in Weligama brauchen nach wie vor unsere Hilfe und Unterstützung. Viele Familien haben ein geringes Einkommen, sind vom Fischfang abhängig oder finden keine Arbeit. Die Arbeitslosenquote ist sehr hoch. Eine soziale Absicherung durch den Staat gibt es nicht. Unsere Hilfe wird mit großes Dankbarkeit angenommen und hilft den Kindern direkt.

Wir wollen die gebaute Brücke nicht einbrechen lassen und engagieren uns weiterhin für die Bildung, Gesundheit und Betreuung der Kinder in Weligama.

Helfen Sie mit, die Brücke zwischen Menschen und Kulturen weiterzubauen.

Die Flut hat 1000 Seesterne an den Strand geworfen. Ein Mädchen hebt die Seesterne auf und wirft sie zurück ins Wasser. "Warum tust Du das?" fragt ein Mann, " es sind so viele, die meisten werden umkommen. Es hat keinen Zweck, nur einige zu retten." Das Mädchen sagt, einen Seestern in der Hand haltend:" Das stimmt wohl, für die meisten hat es keinen Zweck, aber für diesen Seestern sehr wohl" und wirft ihn zurück ins Meer.