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Das Hochland von Sri Lanka

ist geprägt von seinen Teeplantagen, Wasserfällen und den grandiosen Landschaften. Die Engländer liebten das kühle Wetter des Hochlands, daran erinnern auch die vielen Herrenhäuser in Nuwara Eliya. Seit 1849 wird Tee im Hochland angebaut, bekannt als Ceylontee. Sri Lanka ist der viertgrößte Teelieferant auf dem Weltmarkt.  Durch das kühle Klima gedeihen Teekulturen von bester Qualität. Geerntet wird der Tee überwiegend von tamilischen Frauen, die morgens und am späten Nachmittag zur Ernte in die Plantagen gehen. Gepflückt werden nur die zarten Blätter, die später von den Kontrolleuren bewertet, gewogen und abtransportiert werden. In den Teefabriken wird der Tee fermentiert, nach Qualität geprüft wird und dann über den Hafen von Colombo versandt. Ein Besuch in der Teefabrik in Labookelle ermöglicht einen Einblick in die Produktion. Im angeschlossenem Restaurant kann der Tee, mit einen Blick auf die Teeplantagen, probiert werden.

Ein einzigartiges Erlebnis das Hochland zu entdecken, ist mit dem Zug von Nuwara Eliya nach Ella zu fahren. Die alte Diesellok fährt gemächlich über die Berge, vorbei an Flüssen, Wasserfällen, Gemüsegärten und Dörfern. Neben den Schienen leben die Menschen in kleinen Häusern, zum Teil ohne eigenen Wasseranschluss. Gewaschen wird am Teich oder am Fluß, in den Sträuchern trocknet die Wäsche. Der Zug ist ein wichtiges Transportmittel für die Menschen und die Schienen werden als Gehweg genutzt.

Wer gerne wandert, hat im Hochland gute Möglichkeiten. Der Adams Peak oder auch Sri Brada genannt ist ein Heiliger Berg, der von Januar bis April von Pilgern erstiegen wird. Wer es nicht so sportlich möchte, bekommt auch schon vom " Little Adams Peak" in Ella einen herrlichen Ausblick geboten.

Petra Wanke