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Negombo


Negombo ist für viele Besucher der erste Ort auf der Insel. Der internationale Flughafen liegt nur 15 Minuten entfernt, daher übernachten viele  Gäste in Negombo. Die Stadt ist geprägt von kleinen Kanälen, die die Holländer während der Kolonialzeit anlegten. Sehenswert ist am frühen Morgen der Fischmarkt. Fische liegen in langen Reihen zum Trocknen aus, Tunfisch wird zerteilt, Schwert- und Haifische angeboten, Muscheln, Kalamari alles, was das Meer bewohnt. Nichts für zarte Nasen. Wer über den Fischmarkt läuft sollte auch auf waschbare Schuhe achten! Für den Durst werden "Kingcoconuts" angeboten, die vor den Augen des Käufers geöffnet werden.

Mittwochs und freitags gibt es im Stadtzentrum einen Wochenmarkt. Ein Erlebnis für alle Sinne. Wer kennt schon so viele Gewürze, Linsen, exotische Früchte und Fische? Händler, die Kleider, Stoffe und Haushaltsartikel anpreisen. Und das alles bei mindestens 34° C. Ein schweißtreibender Ausflug.

In Negombo gibt es die größte katholische Gemeinde auf der Insel. Nur 7 % der Bewohner von Sri Lanka sind Christen. Die Kirchen sind zahlreich und die Gottesdienste sehr gut besucht. An Ostern wird in Negombo mit vielen Feierlichkeiten der Kreuzweg und die Auferstehung gefeiert. Die Straßen und Kirchen sind hell erleuchtet und mit Fähnchen geschmückt. Für die vielen Menschen reichen die Plätze in den Kirchen nicht aus, daher sitzen viele bis zu 3 Stunden im Kirchenhof und nehmen über Lautsprecher am Gottesdienst teil. Freuen würden sich die Menschen, wenn der Papst  Negombo besuchen würde. Dies könnte 2015 Wirklichkeit werden. Don Bosco leistet mit seinen Einrichtungen eine wertvolle Unterstützung für die arme Bevölkerung. Verarmte, alte Menschen schlafen nachts auf den Gehwegen vor den Kirchen.

Auch in Sri Lanka ist Altersarmut und der aufbrechende Generationenvertrag ein beängstigendes Problem für die Menschen.